images/categories/953.JPG
Termine und Kartenbestellung

Für allfällige Fragen zum Vorverkauf und zur Reservierung von ROLLSTUHLPLÄTZEN steht ab 8. Februar jeden Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr die Nummer 0676 977 6683 zur Verfügung, bzw. sind solche auch per Mail an sjb.office@kartenbestellung.at möglich. 

 

Restkarten an der Abendkasse jeweils 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn (auch unter 0676 977 66 83).

ACHTUNG, die geplanten Termine Sonntag 31. März, Sonntag, 7. April und Freitag, 12. April werden erst bei Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt freigeschaltet!

Leidensdrama eines Nein-Sagers

Es ist eine ungewöhnliche Annäherung an einen außergewöhnlichen Menschen: Der Innviertler Bauer Franz Jägerstätter wurde am 9. August 1943 als Kriegsdienstverweigerer hingerichtet. Am Nationalfeiertag des Jahres 2007 wurde er in Linz seliggesprochen.

Das Stück - Jägerstätter

Angeregt von Gregor Bloéb, damals Intendant der Sommerbühne Haag, begann sich der Dramatiker Felix Mitterer mit Franz Jägerstätter auseinanderzusetzen, mit „diesem sturen, katholischen Menschen, der sich den Kopf abschlagen lässt, der seine junge Frau und drei Töchter im Stich lässt“ – so die erste Einschätzung des Autors.

Nicht zuletzt durch den persönlichen Kontakt mit der Witwe Jägerstätters, Franziska, lernte er eine vielschichtige Persönlichkeit kennen. Franz Jägerstätter hatte das erste Motorrad im Ort, er schob als Erster den Kinderwagen – als Mann und Bauer in einem Dorf der 1930er Jahre. Er hat sich geweigert für den Anschluss Österreichs an Deutschland mit „Ja“ zustimmen, für diesen Staat in den Krieg zu ziehen, denn der Dienst in dieser Armee war mit seiner religiösen Überzeugung nicht vereinbar. Er hinterfragte seine Verpflichtung und sein Handeln. Letztendlich ist der „einfache“ Bauer freiwillig und sehr bewusst und ohne jede Spur von Leichtfertigkeit oder Fanatismus oder Todessehnsucht gestorben. Er gehorchte ausschließlich seinem Gewissen.

weiter
Parse Time: 0.193s